Mitgliederversammlung des BLLV - Kreisverbandes im Gasthof Engel am 23.2.2011
Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband BLLV im Kreisverband Nördlingen hielt im Gasthof Engel seine turnusgemäße Jahreshauptversammlung statt.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Nicole Faußner erhob man sich zur Totenehrung für den verstorbenen Max Viehweg (85 Jahre).
In ihrem Rechenschaftsbericht ließ Faußner die Veranstaltungen des vergangenen Vereinsjahres Revue passieren. Nach den Berichten des Kassiers und der Revisoren gab sie eine Vorausschau auf das Programm des Jahres 2011:
Im Monat März bietet die Fachgruppe „Ernährung und Gestaltung“ im Kunstmuseum in Wemding eine Fortbildung an. Am 30. März kommt der verbandspolitische Leiter der BLLV-Rechtsabteilung vom Landesvorstand in München Hans-Peter Etter und referiert in der Hauptschule in Nördlingen zum Thema „Alles was recht/Recht ist“. Am 13. April sind Pensionisten und aktive Lehrkräfte zu einer Geoparkführung mit Geoparkführer Ernst Hopf auf die Marienhöhe nach Nördlingen eingeladen. Mitte Mai finden heuer wieder die landesweiten Personalratswahlen statt. Im Juni fahren wir nach Dinkelsbühl ins Freilichttheater. Als besonderes Highlight bietet der Kreisverband seinen Mitgliedern am 23. Juli eine Fahrt ins Buchheim-Museum in Bernried am Starnberger See an. Ebenso im Juli findet der Schwäbische Pensionistentag statt. Zum Thema Schulentwicklung lädt im Oktober der Bezirksverband Schwaben nach Ottobeuren zum „Schwäbischen Lehrertag“ ein. Am 19. Oktober findet ein der SCA Packaging in Nördlingen eine Betriebserkundung statt. Zum Abschluss des Jahres trifft man sich am 9.Dezember zur vorweihnachtlichen Feier in Christgarten.
Ehrungen
Den Ehrenbrief des BLLV, die Treuenadel und ein Geschenk erhielten für treue Mitgliedschaft Karen Glöckner und Rufus Stimpfle (beide 25 Jahre), Renate Dietel (30 Jahre), Margarete Böhm, Brigitte Kinkelin und Renate Vill für 35 Jahre.
Für 40 Jahre wurden geehrt: Elisabeth Lehner, Angelika Kress, Gertrud Schröder, Josef Schneider und Georg Kress.
Für 45 Jahre wurden geehrt: Mina Götz und Theodor Vogelsang.
Für 50 Jahre erhielten die Ehrung Josef Stelzle und Gerhard Martin.
Dann verabschiedete Faußner die langjährigen Kassenprüfer Mina Götz (13 Jahre) und Arthur Kist (33 Jahre) mit einem Geschenk.

Neuwahlen
Im Anschluss daran fanden die turnusmäßigen Neuwahlen statt. Gewählt wurden: 1. Vorsitzende: Nicole Faußner; 2. Vorsitzender: Hermann Kucher; Geschäftsführer: Volker Schürer; Kassiererin und Datenbeauftragte: Gudrun Meier;
Als Beisitzer wurden gewählt:
Fachgruppe Ernährung und Gestaltung: Petra Mattmann und Sabrina Reiser. Für das Referat Schulleitung: Marga Riedelsheimer; für die Schul- und Bildungspolitik: Ivan Cvetkovic; für den Bereich Förderlehrkräfte: Daniela Baumann; für Kulturelles: Thomas Klein; für Pensionistenbetreuung und Reisen: Herbert Dettweiler; als ABJ-Vertretung: Volker Schürer; als Kassenprüfer: Heinz Hübner und Herbert Dettweiler. Hübner war in der Kreisvorstandschaft seit 1976 tätig, seit 1978 als Schatzmeister.
Zum Abschluss der Veranstaltung berichtete Gudrun Meier von ihren Erfahrung mit einem behinderten Kind in ihrer Klasse in Löpsingen.
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hatte bereits vor einem Jahr die Inklusion zum Schwerpunktthema erklärt. Ziel ist es, behinderte Kinder vor Diskriminierung zu schützen und sowohl Kinder mit als auch ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten. Die Eltern haben nun das Recht zu fordern, dass ihr behindertes Kind die Regelschule besuchen kann. Unser Schulsystem muss sich folglich auf diese Kinder einstellen.
Es ist nicht einfach, in der Regelschule für jeden Schüler eine passende Förderung anzubieten. So hat auch Prof. Dr. Manfred Spitzer in seinem Vortrag auf der Tagung des Lernenden Landkreis Donau-Ries auf die Gefahr bei der Beschulung von geistig behinderten Kindern in der Regelschule aufmerksam gemacht, dass sie dort weniger Förderung als in den sonderpädagogischen Zentren erhalten. Das Kultusministerium reagiert mit einer Neubearbeitung der Lehrpläne. Ja, es stehen noch viele Realisierungsbedingungen gerade bei der Inklusion von lernbehinderten Kindern aus.
Wie der Alltag in der Praxis aussieht, berichtete nun Gudrun Meier den interessierten Zuhörern.





